Die Geschichte von Porta Cicca
Keine Probleme, nur Lösungen!
Um Mitternacht / ist es dunkel / da ist der, der Stummel sucht — singt ein altes Mailänder Lied über die catamoeucc, Sammler von Zigarren- und Zigarettenstummeln. Sie gingen nachts umher, bevor die Müllmänner kamen, sammelten Stummel (mailändisch cicca) mit einer Nadel am Stock und rollten günstige Zigaretten. Sie waren bei Porta Ticinese, volkstümlich auch Porta Cicca genannt — daher der Name: etwa Stummel-Tor.
Im altmailändischen Dialekt bedeutet cica auch Trunkenheit. Die Gegend war berühmt für Tavernen und Schänken — eine weitere Herkunft von Porta Cicca.
Eine weitere Theorie: cica bedeutet nichts, Nichtswert: Te varet una cica — du bist nichts wert. Viele Arme lebten dort.
Eine letzte Theorie verbindet Cicca mit cica, Prostituierte (von spanisch chica).
Porta Ticinese
Im Südwesten der Stadt gelegen, öffnete sie sich Richtung Pavia (lat. Ticinum). Das mittelalterliche Tor steht nahe den Säulen von San Lorenzo; das moderne Tor von Luigi Cagnola am Piazza 24 Maggio. Stendhal: « Schön, ohne die Antike zu kopieren. »
Kurz gesagt: Stummel-Tor, Suff-Tor, Nichts-Tor, Pavia-Tor — und heute das lebendigste Viertel in Südmailand, Sitz unserer Agentur seit 1996.
Um Mitternacht / ist es dunkel / da ist der, der Stummel sucht — Übersetzung des Mailänder Lieds.